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 VEREINE/INITIATIVEN
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Theater Ensemble
USV Potsdam
VFH Potsdam

VFH POTSDAM
 

VFH Potsdam, Unisportverein Herren




 
 

Der VFH Potsdam – ein Portrait

Der VFH Potsdam spielt aktuell in der Saison 2010/2011 in der Volleyball-Brandenburgliga der Herren und rekrutiert sich fast ausschließlich aus Studenten und Absolventen der Universität Potsdam. Als Teil des Universitätssportvereins (USV) Potsdam ist der Club im Potsdamer Ortsteil Golm beheimatet und trägt in der liebevoll „Rexpils-Arena zu Golm“ genannten neuen Universitätssporthalle seine Heimspiele aus.

Die einzige Mannschaft des Vereins zur Förderung des Hochschulsports rekrutierte sich im Jahr 2007 aus der zweiten Mannschaft des USV Potsdam. Der USV II durfte als Aufsteiger aus der Landesliga Nord nach einer ungeahnt sportlich-erfolgreichen Saison 2006/2007 nicht in die Regionalliga Nordost durchmarschieren. Die Statuten des Nordostdeutschen Volleyballverbandes verhindern, dass zwei Teams des gleichen Vereins in der Regionalliga – immerhin der dritthöchsten deutschen Spielklasse - antreten dürfen. Da mit dem USV Potsdam I dort bereits eine Mannschaft des Vereins aktiv war, blieb der sportlich souverän gemeisterte Aufstieg verwehrt. Dem Fall einer Wiederholung des Meistertitels sollte nun vorgesorgt werden. So schloss man sich kurzerhand dem VFH Potsdam an, um den großen Potsdamer Teams WSG Waldstadt und USV Potsdam nicht nur im Landespokal, sondern auch in einer Liga in die Suppe spucken zu können.

In der darauffolgenden Saison erreichte man jedoch nur einen guten zweiten Platz hinter dem SV Gransee-Lindow, der aufgrund potenter Geldgeber mehrere bundesligaerfahrene Profis in seinen Reihen weilen ließ, den direkten Durchmarsch von der Landesliga in die 2. Bundesliga (!) anpeilte und letztlich auch realisieren konnte. Es wurde also wieder nichts mit dem großen Traum Regionalliga in Golm.

Ein neuer Anlauf wurde in der Saison 2008/2009 gestartet. Da der Kader des Teams über all die Jahre nahezu unverändert blieb, konnte man das sportlich hohe Niveau halten und erneut souverän die Meisterschaft feiern. Doch wieder hatte man die Rechnung ohne den Verband gemacht. So mussten die Landesmeister der Bundesländer Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt eine Relegation um die zwei freien Aufstiegsplätze ausspielen. Der VFH Potsdam traf dabei in Golm auf die Reinickendorfer Füchse und den VC Bad Dürrenberg/Spergau II. Beide Spiele gingen nach einem endlos-anmutenden Volleyball-Marathon der Extraklasse jedoch im April 2009 ganz knapp jeweils mit 2:3 verloren, sodass man alsbald wieder mit leeren Händen dastand. Die letzte Chance bestand im Aufstieg des Vorjahresrivalen Gransee-Lindow in die 2. Bundesliga, um den notwendigen Startplatz doch noch freizumachen. Da den Nordbrandenburgern das Kunststück gelang, war der VFH nun endlich in der Regionalliga Nordost. Als man die Zusage bereits schwarz auf weiß in den Händen hielt, zog sich der Berliner TSC aus der 2. Bundesliga in die Regionalliga zurück – man hätte also gar nicht aufsteigen dürfen, war nun aber doch dabei.

Diese einmalige Chance wollte man nun nutzen. Zu Saisonbeginn der Spielzeit 2009/2010 konnte man überraschend positiv starten und gewann jeweils mit 3:1 gegen Rotation Prenzlauer Berg sowie beim MTV Wittenberg. Nach Ende der Hinrunde fand sich das Team sensationell auf Platz 4 von 11 Mannschaften wieder. In der Winterpause folgte jedoch der Einbruch. Auch aufgrund mehrerer Verletzungen musste der VFH nach nur einem Sieg in der Rückrunde im Derby ausgerechnet bei Tabellenführer Potsdam-Waldstadt als Tabellenletzter absteigen und spielt aktuell wieder in der Brandenburgliga der Herren. Dabei eilt dem Team der Ruf des zweifachen Landesmeisters voraus, der auch in dieser Saison wieder als Topfavorit gilt. Die beiden ersten Saisonspiele konnten jedenfalls souverän gewonnen werden und zeigen die Richtung an: Es geht wieder aufwärts!

Davon überzeugen kann man sich am Besten selbst: Die Spieltermine der kommenden Heimspiele und alle weiteren Informationen zur Mannschaft finden Sie auch im Internet unter www.vfhpotsdam.blogspot.com. Der Eintritt ist natürlich frei, für das leibliche Wohl sorgt die Golmer Bahnhofsgaststätte „Zum Schaffner“ und für sportliche Highlights die Mannschaft. Da an einem Spieltag immer drei Teams im Modus jeder-gegen-jeden aufeinandertreffen, beginnt das erste Match eines jeweiligen Spieltages bereits um 11:00 Uhr. Zuschauer und Fans sind immer herzlich Willkommen und können auch beim gemeinsamen Bier nach Spielschluss mehr über den Verein und ihre Protagonisten erfahren.

Thomas Schulze, VFH Potsdam