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ARBEITSKREIS DIE FELDMÄRKER |
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Golmer Bürger beantragen Einwohnerversammlung zur Erörterung des Bebauungsplans Nr. 129
Am Montag, den 23. Januar 2012 wurden Dieter Jetschmanegg, Büroleiter des Oberbürgermeisters der Stadt Potsdam, 300 Unterschriften von Golmer Bürgerinnen und Bürger übergeben, weit mehr als erforderlich für die Einberufung einer Einwohnerversammlung. Die Golmer möchten, dass die Stadtverwaltung über die geplante Bebauung in einem ca. 28 ha großen Gebiet informiert und diese Pläne öffentlich erörtert. Das Plangebiet erstreckt sich zwischen dem vorhandenen Wohngebiet „Am Herzberg“ und den Bahngleisen. Von Oktober bis November 2011 lag der Vorentwurf des Bebauungsplans Nr. 129 "Nördlich In der Feldmark" bereits aus und ermöglichte Stellungnahmen und Einsicht zu den Bürozeiten der Verwaltung. „Das kann doch keine Bürgerbeteiligung sein, so ein großes Gebiet kann doch nicht über unsere Köpfe hinweg geplant werden, wir möchten doch wissen, was und wie dort gebaut wird“, so und ähnliche Stimmen hörte man von den Anwohnern. Als Zeichnungen und Dokumente auf der Potsdamer Homepage im Zeitraum der öffentlichen Bürgerbeteiligung veröffentlicht wurden, befassten sich einige Anwohner intensiv damit. Es tauchten Fragen über Fragen auf und es wurden Bedenken wegen der Verkehrsführung geäußert. Ende 2011 hat sich dann ein Kreis von fachkundigen und engagierten Anwohnern gebildet, der aktiv werden wollte. Im ersten Schritt wurde eine Stellungnahme im Rahmen der "frühzeitigen Bürgerbeteiligung der Öffentlichkeit zum Vorentwurf des B-Plans Nr. 129" verfasst und parallel fingen zahlreiche Anwohner an, Unterschriften für die Einwohnerversammlung zu sammeln. 200 Unterschriften wurden 2011 allein im Anwohnergebiet „Am Herzberg und In der Feldmark“ gesammelt, innerhalb einer Woche kamen über 100 Unterschriften aus Altgolm zusammen. Das zeigt, dass dieses Thema Neu- und Altgolmer gleichermaßen angeht und interessiert. Die Entscheidung, ob und wann eine Einwohnerversammlung durchgeführt wird, soll Mitte bis Ende Februar fallen. Das Anliegen des Arbeitskreises ist im Antragsschreiben dargestellt. Elrita Hobohm
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Fotobeschriftung von links nach rechts: Anwohner des Wohngebiets Am Herzberg des Arbeitskreises "Die Feldmärker", Marianne Goerdeler und Elrita Hobohm, übergeben über 300 Unterschriften von Golmer Bürgerinnen und Bürgern an den Büroleiter des Oberbürgermeisters, Dieter Jetschmanegg.
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Antrag auf Einberufung einer Einwohnerversammlung
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Antrag auf Einberufung einer Einwohnerversammlung
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Jakobs, die Unterzeichner beantragen auf Grundlage §3 Abs. 2 lit. b) i.Vm. §3 Abs. 2 lit. e) der Hauptsatzung der Landeshauptstadt Potsdam die Einberufung einer Einwohnerversammlung zur Erörterung der künftigen städtebaulichen Entwicklung im Bereich „Nördlich in der Feldmark“.
In der beantragten Einwohnerversammlung sollen Informationen zu folgenden Punkten gegeben werden:
Wie ist die mit dem Bebauungsplan Nr. 129 „Nördlich in der Feldmark“ angestrebte städtebauliche Entwicklung in die allgemeine Entwicklung des Ortsteils Golm eingebettet?
Welche sich wesentlich unterscheidenden Lösungen für die Neugestaltung oder Entwicklung des Gebietes „Nördlich in der Feldmark“ liegen vor?
Welche strukturellen Planungsalternativen wurden für den Bebauungsplan Nr. 129 „Nördlich in der Feldmark“ erarbeitet?
Gibt es ein Bebauungskonzept für das Plangebiet? Werden die städtebaulichen Planungen der ehemaligen Gemeinde Golm für dieses Gebiet berücksichtigt? Wie begründen sich etwaige Abweichungen?
Wie werden die landschaftlichen Gegebenheiten und Wegebeziehungen planerisch berücksichtigt?
In welchem qualitativen Umfang wurden die Auswirkungen der künftigen Entwicklung bewertet?
Welche Verkehrsbelastungen werden aus der künftigen städtebaulichen Entwicklung resultieren?
Wie werden die Auswirkungen auf die angrenzenden Siedlungsbereiche einschließlich der Ortslage Golm bewertet?
Welche alternativen verkehrlichen Erschließungsszenarien sind durch die Verwaltung geprüft worden? In welcher Form wird der zu entwickelnde Bereich an das überörtliche Verkehrsnetz angeschlossen?
Wie wird für den Bereich „Nördlich in der Feldmark“ eine angemessene Ausstattung mit Versorgungseinrichtungen und Einrichtungen der sozialen und kulturellen Infrastruktur planerisch gesichert?
Wie wird ein transparenter Planungsprozess gewährleistet?
Aufgrund der zahlreichen Unterschriften (Anlage) können Sie die Bedeutung des Themas für die Bürger des Ortsteiles Golm sicherlich sehr gut nachvollziehen, so dass wir um einen zeitnahen, wie auch arbeitnehmerfreundlichen Termin bitten.
Mit freundlichen Grüßen, Anwohner des Wohngebiets "Am Herzberg“
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